






Bezeichnung der Schleifmaschinen mit zwei verschiedenen Bandgeschwindigkeiten: 15 und 30 m/s
Ein Abrichtstein wird verwendet, um Riefen in einer gebrauchten Schleifscheibe zu beseitigen. Die Stirnseite der Schleifscheibe wird wieder geglättet.
An dem Absaugstutzen kann über ein Schlauch- oder Rohrsystem eine Absaugeinrichtung installiert werden, welche anfallenden Schleifstaub absaugt.
Die Achtkantwelle ist eine Welle mit einem Acht-Eck-Querschnitt.
Ein Aufspanntisch, auch Maschinentisch genannt, wird verwendet, um das zu bearbeitende Werkstück sicher zu befestigen. Mit den T-Nuten, die in dem Tisch eingearbeitet sind, können Spannbacken oder ein Maschinenschraubstock mit T-Nutensteinen befestigt werden. Diese Hilfsmittel dienen wiederum dazu, das Werkstück gegen Verdrehung zu sichern.
Die Ausgangswelle eines Motors ist die angetriebene Welle, an der die anzutreibenden Elemente montiert werden können.
Die Ausladung ist der Abstand zwischen Spindelmitte (Bohrerspitze) und Anfang Säulenaußenwand.
Schwenkbarer Arm bei Radialbohrmaschinen.
Bei Radialbohrmaschinen mit großem Ausleger muss dieser unter Umständen am äußeren Ende unterstützt werden, damit sich die Maschine nicht aufbiegt. Zu diesem Zweck ist bei derartigen Bohrmaschinen eine höhenverstellbare Auslegerabstützsäule angebracht.
Austreiber werden verwendet, um Werkzeuge aus konischen Aufnahmen (z. B. Morsekegel) zu entfernen.
Diese Art der Rillenkugellager können ausschließlich axiale Lasten aufnehmen; abhängig von der Bauform, entweder nur in eine oder in beide Richtungen.
Kegelige Aufnahme für Bohrfutter bzw. Spindeln mit unterschiedlichen Durchmessern (B16, B18, etc.) nach DIN238.
Geschwindigkeit, mit der das Schleifband in der Maschine umläuft, z.B. 30m/s.
Ein Bearbeitungszentrum ist eine automatisierte Werkzeugmaschine, welche über eine CNC-Steuerung angesteuert werden kann.
Eine 2-Hand-Sicherheitsbedienung als optionales Zubehör für alle Maschinen der Baureihe GL electronic.
Eine Vorrichtung für Schleifmaschinen, sodass der zu schleifende Beitel plan aufgelegt werden kann, wodurch ein gleichmäßiges Schliffbild entsteht.
Bezeichnung der Firma FLOTT für Bohr- & Fräsmaschinen.
Bezeichnung einer Bohrfräsmaschine aus dem Hause FLOTT mit einem Bohrvermögen von 50 mm.
Die Bohrleistung gibt den größten Durchmesser in mm an, mit dem die Maschine in Stahl bohren kann, Beispiel: 10 mm. Die Gewindeschneidleistung gibt das größtmögliche metrische Gewinde an, welches die Maschine in Stahl schneidet, Beispiel: M12.
Der Bohrbuchsenträger befindet sich am Spänekasten einer Einlippentiefbohrmaschine und sorgt für Spritzschutz gegenüber der Umgebung. Der Bohrbuchsenträger hält die Bohrbuchse, in der das Werkzeug rotiert.
Mit einer solchen Vorrichtung können stumpf gewordene Bohrer an einer Schleifmaschine neu angeschliffen werden.
Die Bohrglocke bildet das Gehäuse um die Gelenkwellen der Gelenkspindelbohrmaschinen.
Bei den Wechselstrommaschinen teilweise serienmäßig oder als Sonderausstattung lieferbar. Mittels Drehrad kann über eine Gewindespindel die Höhe des Bohrkopfes reguliert werden.
Bei Maschinen mit Vorschub, kann dieser am Bohrkreuz über einen Drucktaster ein- und ausgeschaltet werden.
Die Bohrleistung gibt den größten Durchmesser in mm an, mit dem die Maschine in Stahl bohren kann, Beispiel: 10 mm.
Eine Schutzeinrichtung an Bohrmaschinen. Diese soll Verletzungen durch die rotierende Spindel bzw. Bohrer vermeiden. Der Bediener soll außerdem vor umherfliegenden Spänen geschützt werden. Bei FLOTT ist dieser Bohrmaschinenschutz grundsätzlich transparent.
Hiermit ist der Bohrmaschinenkopf gemeint.
Schablone zum schnellen und genauen positionieren von Bohrungen.
Der Bohrschlitten ist verschieblich auf dem Ausleger einer Radialbohrmaschine montiert und beinhaltet unter anderem die Spindel und den Antriebsmotor.
Rotierende Spindel der Bohrmaschine, an der das Bohrfutter mit dem Werkzeug oder das Werkzeug direkt eingespannt werden kann.
Antrieb, der die Bohrspindel in eine Drehbewegung versetzt.
Die Bohrtiefe gibt an, wie tief in das entsprechende Material gebohrt werden kann.
Nach Erreichen einer zuvor eingestellten Bohrtiefe schaltet die Maschine automatisch ab.
Ein manueller Anschlag, mit dem die Bohrtiefe eingestellt und kontrolliert werden kann.
Über ein digitales Display wird die aktuelle Bohrtiefe angegeben.
Die gewünschte Bohrtiefe kann an der Maschine einprogrammiert werden. Es wird exakt bis zu dieser Tiefe gebohrt.
Ein Bohrtisch, auch Maschinentisch genannt, wird verwendet, um das zu bearbeitende Werkstück sicher zu befestigen. Mit den T-Nuten, die in dem Tisch eingearbeitet sind, können Spannbacken oder ein Maschinenschraubstock mit T-Nutensteinen befestigt werden. Diese Hilfsmittel dienen wiederum dazu, das Werkstück gegen Verdrehung zu sichern (siehe Aufspanntisch).
Ein Bohrwerk ist eine Universalmaschine, die hauptsächlich große Maschinenteile spanend bearbeitet.
Bezeichnung der Firma FLOTT für Bandschleifmaschinen.
Als CEE-Drehstromsteckverbinder oder CEE-Steckvorrichtungen werden umgangssprachlich die zwei gebräuchlichsten Steckverbinder des Steckersystems bezeichnet: Es sind rote Steckverbinder für Dreiphasenwechselstrom mit Neutralleiter und Erdung und einer Nennspannung bis 480 V sowie der blaue Verbindertyp mit nur einer Phase, Neutral- und Schutzleiter für eine Spannung von 230 V.
Computerized Numerical Control (CNC), übersetzt „computerisierte numerische Steuerung“, ist eine elektronische Methode zur Steuerung und Regelung von Werkzeugmaschinen (CNC-Maschinen), bzw. die dafür eingesetzten Geräte (Controller, Computer).
Im Dauertaktbetrieb wird beispielsweise ein Rundtisch immer nach einer festen Zeitvorgabe in die nächste Position verfahren.
Über ein digitales Display wird die aktuelle Bohrtiefe und die eingestellte Drehzahl angezeigt.
Das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (kurz DIN) ist die nationale Normungsorganisation der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Berlin. Das DIN ist ein eingetragener Verein, wird privatwirtschaftlich getragen und ist laut einem Vertrag mit dem Bund die zuständige Normungsorganisation für die europäischen und internationalen Normungsaktivitäten. Es bietet ein Forum für Hersteller, Handel, Industrie, Wissenschaft, Verbraucher, Prüfinstitute und Behörden, als sogenannte interessierte Kreise im Konsensverfahren Normen zu erarbeiten.
Mit einer Drechselbank lassen sich Rotationskörper aus Holz erstellen. Der Aufbau und die Funktionsweise erinnern sehr stark an eine Drehbank, die in der Metallbearbeitung zum Einsatz kommt.
Die Drehachse ist eine Rotationsachse, um die sich ein fester Körper bewegt. Bei einer Bohrmaschine liegt diese exakt in der Mitte der Spindel.
Als Dreiphasenwechselstrom oder Drehstrom, auch in der Umgangssprache manchmal Kraftstrom oder Starkstrom bezeichnet, wird der Strom genannt, der von den Transformatorenstationen, im sogenannten Niederspannungsnetz, an den Endverbraucher geliefert wird. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist eine Spannung von 400 Volt üblich.
Ein Drehtisch ist eine Spannvorrichtung mit meist senkrechter oder waagerechter Drehachse. Mit dieser Vorrichtung kann das Werkstück auf der Maschine gedreht werden, um es an anderer Stelle zu bearbeiten, ohne dass es umgespannt werden muss.
Eine digitale Anzeige zum Ablesen der eingestellten Drehzahl.
Eine Drehzahlregelung regelt die Drehzahl einer Welle auf einen vorgegebenen, häufig konstanten Wert. Je nach vorliegender Situation erfolgt der Regeleingriff entweder an der Drehmoment erzeugenden Stelle (Motor) oder durch gezieltes Aufprägen eines verzögernden Moments (Bremsen).
Ein Drosselventil ist eine einstellbare Verjüngung im Leitungsfluss. An der Stelle der Drossel verändert sich aufgrund des erhöhten Widerstandes der Volumenstrom.
Gewinde, die durch das komplette Material geschnitten wurden.
Produktionsmaschinen für Industrie und Handwerk. Keilriemenantrieb mit manueller Riemenumlegung zur Drehzahlverstellung.
Edelkorund wird aus Bauxit gewonnen und steht in verschiedenen Reinheiten zur Verfügung und wird unter anderem zur Herstellung von Schleifscheiben verwendet. Edelkorund-Schleifscheiben eignen sich zum Schleifen von Werkzeugen, Bohrer, Metall, Kettensägen u.v.m.
Mit dem Eilgangantrieb lässt sich ein Schlitten an einer Werkzeugmaschine sehr schnell verfahren, solange sich das Werkzeug nicht im Eingriff befindet.
Die Eilgangsgeschwindigkeit wird in m/s angegeben.
Mit Eilrücklauf wird der Rückzug des Werkzeugs im Eilgang vom Werkstück beschrieben.
Die Maschine fährt im Eilgang bis kurz vor das Werkstück und bremst dann auf "normale" Vorschubgeschwindigkeit ab.
ELB-Werkzeuge werden zum Tiefbohren (Bohrtiefe > 3x Durchmesser) verwendet und tragen zu einer hohen Oberflächengüte der Bohrung bei. Diese Werkzeuge werden bei kleinen Durchmessern komplett aus Vollhartmetall gefertigt oder besitzen bei größeren Durchmessern auswechselbare Vollhartmetallschneiden.
Im Einzeltaktbetrieb muss jedes mal, wenn der Rundtisch eine Position weitergedreht werden soll, ein Schalter betätigt werden.
Mit der elektrohydraulischen Zentralklemmung kann beispielsweise der Ausleger oder der Bohrkopf von FLOTT Radialbohrmaschinen fixiert werden.
Elektromagnetische Kupplungen oder Magnetkupplungen sind auf der Antriebsseite mit einem feststehenden Elektromagneten versehen, der mit seinem Magnetfeld je nach angelegter Spannung mehr oder weniger stark auf die verschiebbare Druckplatte wirkt. Bei hoher Spannung entsteht ein starkes Magnetfeld, die Kupplung wird geschlossen und die Drehbewegung wird übertragen.
Stufenlose Drehzahlreglung über eine Elektronik in der Maschine und nicht beispielsweise über ein stufenloses PIV-Getriebe (Riemengetriebe).
Endschalteinrichtungen dienen dazu, zu erkennen, wenn ein bewegter Gegenstand eine bestimmte Position erreicht hat, um dann ein Signal zu erzeugen, welches die Maschine beispielsweise stromlos schaltet. Das erzeugte Signal kann elektrisch, pneumatisch oder auch mechanisch sein.
Beim Entgraten werden Grate entfernt. Grate sind scharfe, bei einem Bearbeitungs- oder Herstellungsvorgang entstandene Kanten, Auffaserungen oder Splitter von einem meist metallischen Werkstück.
Im Entspänezyklus wird das Werkzeug während einer Bohrung mehrmals aus dem Loch gefahren. Dies ist hauptsächlich beim Tieflochbohren notwendig und dient dazu, dass sich die Späne aus dem Bohrer lösen können.
Ein Exzenterhebel ist ein Spannelement, welches zum Beispiel das Festspannen eines Werkstückes ohne Hilfsmittel ermöglicht.
Fließform-Bohrmaschine
Mit der Fließformleistung wird der maximal mögliche Durchmesser des Werkzeuges bei einer bestimmten Blechdicke angegeben, z. B. 8 mm bei 3 mm Blechdicke.
Optionales Zubehör für Bohr- & Fräsmaschinen. Mit den Spannzangen können verschiedene Fräsergrößen und -typen eingespannt werden.
Der Frequenzumrichter kann aus der vorhandenen 230 V-Spannung unterschiedliche Spannungen mit unterschiedlichen Frequenzen generieren und steuert somit die Drehzahl und das Drehmoment des Antriebsmotors. Je höher die Drehzahl, desto niedriger das Drehmoment.
Mit Hilfe eines Funk-Senders lassen sich die angeschlossenen Maschinen spannungsfrei schalten, wodurch ebenfalls eine unberechtigte Nutzung verhindert werden kann.
Gewindeschneideeinrichtung, elektronisch geregelt.
Eine Gasdruckfeder (auch kurz als Gasfeder bezeichnet) ist eine pneumatische Feder, die unter Hochdruck stehendes Gas zur Bereitstellung der Federkraft nutzt.
Die Spindeln einer Gelenkspindelbohrmaschine werden über Gelenkwellen, welche mit den Verteilergetrieben verbunden sind, angetrieben.
Die Gelenkspindelbohrmaschinen gehören zu den Mehrspindelbohrmaschinen und können je nach Größe bis zu 48 angetriebene Spindeln besitzen. Mittels Haupt- und Verteilergetrieben können an den einzelnen Spindeln auch unterschiedliche Drehzahlen realisiert werden.
Getriebestufe für den niedrigen Drehzahlbereich bei der Bohrfräsmaschine HST P50 STG MV.
Getriebestufe für den hohen Drehzahlbereich bei der Bohrfräsmaschine HST P50 STG MV.
Die Getriebestufen sind die unterschiedlichen Schaltstufen im Getriebe und ergeben damit unterschiedliche Drehzahlen und Drehmomente.
Sonderausstattung bei einigen Säulenbohrmaschinen, die es dem Bediener ermöglicht, mit dieser Maschine auch Gewinde in das zu bearbeitende Material zu schneiden. Diese Maschinen sind mit einer extra Steuerung ausgestattet.
Gewindeschneidfutter mit Längenausgleich kommen auf Werkzeugmaschinen zum Einsatz, bei denen die Vorschubbewegung
während der Bearbeitung nicht synchron zur Gewindebohrersteigung verläuft. Daher wird auf solchen Werkzeugmaschinen ein Gewindeschneidfutter mit Längenausgleich in Druck- und Zugrichtung benötigt, um die Differenzen zwischen Gewindebohrersteigung und Spindelvorschub auszugleichen.
Die Gewindeschneidleistung gibt das größtmögliche metrische Gewinde an, welches die Maschine in Stahl schneidet, Beispiel: M12.
Das Pendelfutter gleicht eine geringe Abweichung der Maschinenspindelachse und der Bohrungsachse aus.
Gewindespindeln, gelegentlich auch Bewegungsschrauben genannt, sind Maschinenelemente, die zusammen mit anderen Elementen dazu dienen, eine drehende Bewegung in eine translatorische Bewegung umzuwandeln. Gewindespindeln bestehen aus einer Gewindestange, als einem zylindrischen Rundstab, auf dem bei einfachen Anwendungen ein Trapez- oder Flachgewinde aufgebracht ist.
Gewindeschneideeinrichtung mit Leitspindel, elektronisch geregelt.
Eine spezielle Form des Schneckengetriebes, bei dem die Schnecke und das Schneckenrad in globoidischer Form ausgeführt sind.
Durch die Graphitauflage wird ein besseres Gleiten zwischen dem Metallgehäuse der Maschine und der Unterseite des Schleifbandes ermöglicht. Die Graphitauflage wird auf dem Metallgehäuse aufgeklebt. Verwendung bei Bandschleifmaschinen.
Bei der Handsteuerung wird der Vorschub manuell von Hand ausgeführt und nicht von einer Automatik übernommen.
Der Hauptantrieb ist für den Antrieb der Spindel verantwortlich und besteht aus allen Elementen, die den Motor mit der Spindel verbinden (Motor, Getriebe, Kupplung, etc.).
Die Hauptspindel ist der angetriebene rotierende Teil einer Bohrmaschine, in dem ein Bohrer oder andere Werkzeuge eingespannt werden können.
Hubgetriebe wandeln Drehbewegungen (z. B. eines Motors) in Linearbewegungen um.
Die Vorschubbewegung wird durch eine Hydraulikeinheit ermöglicht.
Eine hydrostatische Lagerung zeichnet sich durch einen aktiven Schmierstoffkreislauf aus, welcher mit einer externen Pumpe
aufrecht erhalten und der durch den Lagerspalt geführt wird.
Der Innenkegel der Hauptspindel dient der Aufnahme von Werkzeugen mit Morsekegelschaft.
ISO ist die Abkürzung der Internationalen Organisation für Normen (engl. International Organization for Standardization). Werkzeugaufnahmen mit Steilkegel sind nach ISO 40 genormt.
Die Kühlmittel- und Filteranlage besteht aus einem Kühlmittelbehälter, einer Pumpe und einem Filter. Diese Anlage fördert das Kühlmittel zur Bohrung und leitet es anschließend durch den Filter zurück zum Kühlmittelbehälter.
Dient der Kühlmittelzufuhr während des Bohrvorganges, um den Werkzeugverschleiß möglichst gering zu halten.
Die Kühlwasserrinne ist eine rings um den Bohrtisch eingearbeitete Vertiefung, welche das verbrauchte Kühlwasser auffängt und über einen Schlauch zurück zum Kühlmittelbehälter leitet.
Ein Kegeldorn/Einsteckzapfen ist eine Aufnahme an der Bohrmaschinenspindel. An diesem können Werkzeuge und Bohrfutter befestigen werden.
Keilriemen besitzen einen trapezförmigen Querschnitt und werden zum Antreiben von Riemenscheiben verwendet. Der Riemen besteht aus Gummi, in das zur Verstärkung Stahl- oder Textilseileinlagen eingearbeitet werden.
Die Spindel ist über Riemenscheiben und Keilriemen mit dem Motor verbunden.
Kantenentgratmaschine
Die Klemmeinrichtung bei Bohr- & Fräsmaschinen dient dazu, eine oder mehrere Achsen in einer bestimmten Position festzuklemmen, damit sich bei der weiteren Bearbeitung diese Einstellung nicht mehr verändert.
Die Klemmvorrichtung oder Klemmeinrichtung bei Bohr- & Fräsmaschinen dient dazu, eine oder mehrere Achsen in einer bestimmten Position festzuklemmen, damit sich bei der weiteren Bearbeitung diese Einstellung nicht mehr verändert.
Das Kontaktrad befindet sich an der Vorderseite unter dem Schleifband und kann bei modernen Maschinen ohne den Einsatz von Werkzeug gewechselt werden.
Koordinatenbohrmaschinen, auch Lehrenbohrmaschinen genannt, sind hochgenaue Maschinen, deren Einsatzgebiet im Werkzeugbau der feinmechanischen Fertigung und im Werkzeugmaschinenbau liegt. Sie werden vorwiegend für Präzisionsbohrarbeiten und für leichte Fräsarbeiten eingesetzt. Koordinatenbohrmaschinen unterscheiden sich in zwei verschiedenen Bauweisen. Die Einständermaschine ist mit einem Kreuztisch, die Zweiständerbauform mit einem Längstisch ausgerüstet. Der Kreuztisch führt die Bewegung in den Horizontalachsen X und Y, der Bohrschlitten die vertikale Bewegung (Z-Achse) aus. Hinzu kommt eine Zustellbewegung der Bohrspindel in die Vertikale. Dagegen lässt sich der Längstisch nur in der X-Achse verstellen, während der Bohrschlitten sowie der Querbalken sich auf den restlichen zwei Achsen bewegen. Zusätzlich führt die Bohrspindel eine Bewegung in der Senkrechten aus. Um eine genaue Werkzeugpositionierung in den drei Achsen zu erreichen, besitzen diese Maschinen optische oder elektrische Wegemesssysteme. So lassen sich ohne vorheriges Anreißen in Lehren und Vorrichtungen eng tolerierte Bohrungen herstellen. Auch Koordinatenbohrmaschinen können zum universellen Einsatz mit Mehrfach-Werkzeugträgern ausgerüstet werden.
Korn 80 ist eine mittlere Körnung bei den Schleifpapieren. Überschlägig lässt sich die Korngröße wie folgt berechnen: 25,4 mm/80 = 0,3175 mm Korngröße.
Die Bohrerspitze ist zu den Schneiden versetzt angeschliffen. Durch den Kreuzanschliff dringt der Bohrer schneller ins Material ein und das "verlaufen" des Bohrers wird verringert. Vorteilhaft bei sehr harten Metallen.
Als Kreuztisch bezeichnet man Vorrichtungen, auf denen befestigte Werkstücke in X- und Y-Richtung verfahren werden können. Mit einem solchen Kreuztisch kann eine Bohrmaschine zu einer 3-Achs-Fräsmaschine erweitert werden.
Linearkugellager werden auch Kugelbüchsen genannt und sollen eine möglichst reibungsfreie Führung entlang einer Welle gewährleisten.
Eine Kugelrollspindel oder auch Kugelgewindetrieb dient dazu, eine Drehbewegung in eine Längsbewegung umzusetzen und auch umgekehrt.
1 kW = 1000 Watt, das Watt ist die SI-Einheit für die Leistung.
Der Verfahrweg der X-Achse wird auch als Längshub bezeichnet.
Die Lünette, auch als Setzstock bezeichnet, ist eine Vorrichtung zum Abstützen langer Werkstücke beim Drehen.
Zwischen den Lagerschalen befinden sich bei Wälzlagern die Wälzkörper (Kugeln, Zylinderrollen, etc), daher werden Wälzlagerschalen auch Innen- und Außenlagerschale genannt. Es gibt auch Lagerschalen ohne Wälzkörper, zum Beispiel die Gleitlager an der Kurbelwelle.
Typisch für eine Lamellenkupplung sind die mehreren Reibbeläge in Reihe, auf die alle die gleiche Anpresskraft wirkt. Meist laufen diese in Öl, um ausreichende Kühlung bei hohen Leistungsaufnahmen zu bekommen, dies hat jedoch Nachteile bei den Reibwerten. Lamellenkupplungen können aus bis zu 20 Scheiben bestehen.
Rutschkupplungen werden eingesetzt, um Anlagenteile vor Beschädigungen zu schützen. Die Kupplung öffnet beispielsweise, wenn ein zu hohes Drehmoment anliegt und schützt somit die angetriebenen Teile vor möglicher Überlastung.
FLOTT Sonderausstattung, z. B. bei der TB 4000 STW. Durch zwei sich kreuzende Laserlinien wird die exakte Position angezeigt, an der die Bohrerspitze auf das Material trifft.
Die Laufhülse ist ein Maschinenteil in der Bohrmaschine. Sie sieht aus wie ein kurzes Rohr, in dessen Innendurchmesser ein Profil eingearbeitet ist. In der Bohrspindel ist ein entsprechendes Gegenprofil. Diese wird in der Laufhülse geführt. Wird die Laufhülse in einer Drehbewegung versetzt, dreht auch die Bohrspindel und kann gleichzeitig auch eine Achsbewegung in Längsrichtung ausüben.
LCD (LCD, englisch für liquid crystal display) - Flüssigkeitskristallanzeige
Eine Leuchtdiode (auch Lumineszenz-Diode, kurz LED für Light Emitting Diode beziehungsweise lichtemittierende Diode) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht, Infrarotstrahlung (als Infrarotdiode) oder auch Ultraviolettstrahlung mit einer vom Halbleitermaterial abhängigen Wellenlänge ab.
Leitpatronen gibt es mit unterschiedlichen Steigungen. Durch die Leitpatrone wird der Spindelvorschub bei Gewindeschneidmaschinen geregelt. Sie hat immer die gleiche Steigung wie das Gewinde, das geschnitten werden soll.
Durch diese Einrichtung ist ein schneller Wechsel der Leitspindel und damit der Steigung bei Gewindeschneidmaschinen möglich.
Optionale Sonderausstattung bei einigen FLOTT-Bohrmaschinen der STW Serie, wobei der Bohrhebel wahlweise rechts oder links am Bohrkopf eingesteckt werden kann.
Produktionsmaschinen für Industrie und Handwerk mit stufenloser Drehzahlregelung. Ab der Baureihe M3 ST ist ein 3-stufiger mechanischer Bohrvorschub lieferbar.
Bezeichnung für ein metrisches ISO Gewinde. Metrische ISO Gewinde sind weltweit standardisiert und haben ältere metrische Normen und auch zöllige Gewinde weitgehend abgelöst.
Abkürzung für Metallabsaugung
Der Maschinenkopf oder auch Bohrkopf sitzt bei Tisch- bzw. Säulenbohrmaschinen oben auf der Säule und beinhaltet u. a. den Antrieb, die Steuerung, die Spindel, etc.
Schraubstock zum Befestigen auf dem Maschinentisch, in dem das Werkstück eingespannt wird. Durch die Prismenbacken wird das Werkstück noch sicherer eingespannt.
siehe Steuerung
Ein Maschinentisch wird verwendet, um das zu bearbeitende Werkstück sicher zu befestigen. Mit den T-Nuten, die in dem Tisch eingearbeitet sind, können Spannbacken oder ein Maschinenschraubstock mit Hilfe von T-Nutensteinen befestigt werden. Diese Hilfsmittel dienen wiederum dazu, das Werkstück gegen Verdrehung zu sichern (siehe Aufspanntisch).
Mehrspindelbohrmaschinen werden sehr häufig zur wirtschaftlichen Serienfertigung eingesetzt. Sie finden als horizontale oder - bevorzugt - als vertikale Mehrspindelbohrmaschinen ihre Anwendung. Die wichtigsten Vertreter dieser Maschinengruppe sind, neben den Vielspindelbohrmaschinen, die Gelenkspindelbohrmaschinen, die mit verstellbaren Bohrspindeln ausgerüstet sind. Dadurch lässt sich innerhalb eines bestimmten Arbeitsbereiches jedes gewünschte Bohrbild ohne großen Arbeitsaufwand einstellen. Auf diese Weise werden mehrere gleichzeitige Bohrungen in vorgegebenen Abständen möglich. Bei Vielspindelbohrmaschinen ist diese Flexibilität nicht gegeben. Die Bohrspindeln sind bei ihnen starr angeordnet. Daher wird dieser Maschinentyp nur bei Großserienfertigung eingesetzt.
Eine Dosierpumpe fördert das unverdünnte Schmiermittel zu der Dosierdüsenmündung, wo es mit Blasluft zu einem mikrofeinen Schmierstoffsprühkegel geformt wird. Schmiermittel und Blasluft werden dabei getrennt voneinander koaxial zur Düse geführt.
Der Morsekegel (MK) oder Morsekonus ist die genormte Form eines Werkzeugkegels zum Spannen von Werkzeugen, z. B. großen Bohrern, Reibahlen und Spannfuttern in der Werkzeugaufnahme einer Werkzeugmaschine.
Ein Motor, der mit zwei Wellenenden ausgestattet ist. Das zweite Wellenende kann z. B. dazu verwendet werden, eine weitere Maschineneinheit anzutreiben. Dies ist bei der Kantenschleifeinrichtung KSM 150 der Fall, die mit einer separaten Tellerschleifeinrichtung (TSE 280) kombiniert werden kann.
Ein Motor mit Fremdbelüftung verfügt über einen unabhängig vom Motor angetriebenen Lüfter, der den Motor bei hohen Belastungen ausreichend kühlt, um ihn vor Überhitzung zu schützen.
Die Motorriemenscheibe wird an der Motorwelle montiert, um den Riemen und somit die Bohrmaschine anzutreiben.
Mechanischer Vorschub, mit elektromagnetischer Kupplung (siehe auch 3-stufiger mechanischer Bohrvorschub).
Neutralleiter im Wechselstromnetz, nicht zu verwechseln mit dem Nullleiter.
NC-Maschinen (numerical control) werden direkt durch NC-Befehle gesteuert.
Mit Nenndrehmoment bezeichnet man das Moment, welches der Motor unter normalen Umständen im Dauerbetrieb abgeben kann, ohne Schaden zu nehmen.
Ein Null-Leiter erfüllt die Funktion des Schutzleiters (PE) und die des Neutralleiters (N), weshalb er heutzutage nicht mehr Null-Leiter, sondern PEN-Leiter genannt wird.
Maximale Fläche zum Aufspannen von Werkstücken.
Die Maschinen der P-Serie sind die hochwertigsten Maschinen aus dem FLOTT Bohrmaschinen-Programm und für den schweren Industrieeinsatz bestimmt. Die Maschinen besitzen stufenlose Drehzahlreglung, digitale Bohrtiefen- und Drehzahlanzeige.
Permanent-Schmierung ist bei hoch belasteten, beweglichen Teilen notwendig, um sie vor übermäßigem Verschleiß zu schützen.
Einrichtung zum Wechseln der Phasen und somit auch der Drehrichtung des Motors.
Eine Pinole ist die hohl gebohrte Arbeitsspindel in stationären Werkzeugmaschinen.
Das PIV-Getriebe kommt bei den Maschinen mit stufenlos-mechanischem Antrieb zum Einsatz und wird zur Drehzahlregelung verwendet. Die am Motor montierte Riemenscheibe wird mit Hilfe eines Hebels auf der linken Seite der Maschine auseinander- oder zusammengedrückt, wodurch der Riemen entweder näher an die Motorwelle wandert oder davon weg. Durch dieses Wandern ändert sich die Übersetzung und somit die Drehzahl und das Drehmoment an der Spindel.
Das Planetengetriebe ist eine spezielle Bauart des Zahnradgetriebes und zeichnet sich durch seine kompakten Abmessungen aus und besitzt drei koaxial angeordnete Wellen. Es kann entweder eine Welle angetrieben werden und die beiden anderen als Abtrieb oder man treibt zwei Wellen an und verwendet nur einen Abtrieb (Summiergetriebe).
Die Fläche, die zum Planschleifen verwendet werden kann, z. B. 650 mm x 150 mm bei BSM150 Serie.
Das Wort Pneumatik stammt vom Griechischen pneuma und bedeutet soviel wie „Wind“ und „Atem“. Es bezeichnet den Einsatz von Druckluft in Wissenschaft und Technik.
Durch die Umschaltung der Polung bei Asynchronmotoren lassen sich unterschiedliche Drehzahlen realisieren.
Programmierbarer Vorschub mit elektromagnetischer Vorschubkupplung, elektronisch geregelt; digitale Multifunktionsanzeige.
Der Verfahrweg der Y-Achse wird auch als Querhub bezeichnet.
Drehzahlreihe R1 für den hohen Drehzahlbereich.
Drehzahlreihe R2 für den niedrigen Drehzahlbereich.
Radialbohrmaschinen werden für vielfältige Bohrarbeiten an schweren, sperrigen oder unhandlichen Werkstücken in der Einzel- oder Kleinserienfertigung eingesetzt. Durch ihren stabilen Aufbau können durchaus größere Bohrungen durchgeführt werden. Kennzeichnend für diese Art von Maschine ist der schwenkbare Ausleger. Auf ihm kann der Bohrschlitten mit der Hauptspindel in jede gewünschte Stellung über das Werkstück gebracht werden. Unter Zuhilfenahme von schwenkbaren Aufspanntischen lassen sich an einem Werkstück nahezu alle Bohrarbeiten durchführen.
Die RAL-Farbsysteme sind Normungen des RAL-Instituts (ursprünglich Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen) für Farben. Bekannt ist vor allem die heute „RAL CLASSIC“ genannte Farbreihe mit vierstelligen Farbnummern, die seit 1927 besteht und heute 210 Farben umfasst.
Eine Reduzierhülse ist ein Adapter, der den Morsekegel einer Bohrmaschine verringert, z. B. von MK2 auf MK1.
Sind mehrere gleichartige Bohrungsvorgänge an einer Vielzahl von Werkstücken auszuführen, wie es beispielsweise bei Serienfertigung der Fall ist, kann eine rationelle Bearbeitung dadurch ermöglicht werden, dass mehrere Bohrmaschinen nebeneinander auf einem Tischgestell zu einer Reihenbohrmaschine zusammengefasst werden. Die Zusammenstellung erfolgt überwiegend nach dem Baukastenprinzip. Vorgegeben wird die Anzahl der Hauptspindeln durch die Anzahl der erforderlichen unterschiedlichen Bohrwerkzeuge. Um genau arbeiten zu können, werden bei den Arbeitsvorgängen meist Bohrschablonen verwendet.
Die bekannteste Form der Wälzlager sind die Rillenkugellager. Zwischen dem Außen- und Innenring drehen sich die Kugeln in relativ tiefen Rillen. Die Hauptaufgabe von Rillenkugellagern besteht darin, radiale Kräfte aufzunehmen.
Kennzeichnend für Säulenbohrmaschinen ist der standfeste Maschinenfuß und die stabile Säule, die am unteren Teil den schwenkbaren und höhenverstellbaren Bohrtisch trägt. Dieser ist für leichte bis mittelschwere Werkstücke ausgelegt. Der Vorschub wird von Hand oder durch ein Vorschubgetriebe ausgeführt.
Angabe über den Durchmesser der Säule in mm. Dieser liegt meist im Bereich zwischen 50 mm bis 164 mm. Bei großen Maschinen mit großen Bohrleistungen muss die Säule entsprechend stärker dimensioniert sein, damit sich die Maschine während des Bohrvorganges nicht "aufbiegt".
Bezeichnung einer FLOTT Bohr- und Fräsmaschine mit 25 mm Bohrleistung und einem Längsvorschub.
Sackgewindebohrungen gehen nicht komplett durch das Material, sondern nur bis zu einer bestimmten Tiefe.
Angabe über den Durchmesser der Schleifscheibe in mm. Je nach Maschine liegt dieser bei FLOTT Doppelschleifmaschinen zwischen 150 mm und 300 mm.
Die Schleifarmstellung (Bandschleifarm) der kombinierten Bandschleif-/Schleifmaschine TSB 250 P von FLOTT ist von 0-90° einstellbar.
Eine Schleifscheibe ist eine aus gekörnten Schleif- und Bindemitteln hergestellter rotationssymmetrischer Körper, der in eine Schleifmaschine eingespannt wird und bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten von bis zu 300 m/s Metall, Holz, Glas und anderes Material durch feine Spanabhebung (Schleifen) bearbeitet.
Eine Art der Schlittenführung ist die Schwalbenschwanz-Führung. Auf dieser lässt sich der Schlitten sehr präzise z. B. nach vorn und hinten verschieben.
Mit dem Schnellspannbohrfutter ist es möglich, den Bohrer ohne zusätzliches Werkzeug im Bohrfutter zu spannen.
Das Senken dient dem Entgraten einer fertigen Bohrung oder zum Erstellen einer profilierten Vertiefung, in der später der Schraubenkopf versenkt werden kann.
Das Sicherheitsmodul ist eine zusätzlich lieferbare Sicherheitsoption für Bohrmaschinen der PV electronic-Serie. Dieses Modul stoppt die Spindel automatisch, sobald sich diese in der Ruheposition befindet.
Nach Eingabe des Materials (Stahl/Aluminium/Holz) und dem Bohrerdurchmesser ermittelt die Software die geeignete Drehzahl.
Reichen herkömmliche Bauformen von Bohrmaschinen nicht aus, werden sie, je nach Bedarf, in Sonderbauarten den jeweiligen Anforderungen angepasst. Das ist meist bei Massenfertigung von bestimmten Werkstücken der Fall. Zu ihnen gehören beispielsweise die Rundtaktmaschinen, die Bohrungen gleichmäßig auf Lochkreise verteilen, und Plattenbohrmaschinen, die eine Bearbeitung von übergroßen Werkstücken erlauben.
Herausleiten des Spans aus der Bohrung.
Softwareoption für Bohrmaschinen der PV electronic-Baureihe, die Bildung von langen Spänen verhindert.
Angabe über die einspannbaren Werkzeugdurchmesser bei einem Bohrfutter, z. B. 0-10 mm.
Als Spannfutter wird eine Vorrichtung bezeichnet, die an Werkzeugmaschinen die Einsatzwerkzeuge wie Bohrer oder Fräser aufnimmt (z. B. Bohrfutter) oder das zu bearbeitende Werkstück (z. B. Drehfutter).
Die Spindeldrehzahl kann stufenlos über einen Hebel im laufenden Betrieb der Maschine verstellt werden, ohne dass dazu der Riemen von Hand umgelegt werden muss.
Zum Antrieb der Spindel ist auf dieser eine Riemenscheibe befestigt, welche über den Keilriemen mit dem Motor verbunden ist.
Senkrechte Bewegung der Spindel in Richtung Werkstück.
Die Sprungschaltung ist eine Softwareoption für Bohrmaschinen der PV electronic-Serie und liefert vier frei wählbare Vorschubgeschwindigkeiten pro Arbeitshub.
Stufenloser Antrieb
Anders als Säulenbohrmaschinen besitzen Ständerbohrmaschinen einen kastenförmigen Ständer. Sie werden als horizontale oder vertikale Bohrwerke hergestellt. Ein weiteres Merkmal ist der am feststehenden Ständer geführte höhenverstellbare Bohrtisch, der außerdem zusätzlich abgestützt werden kann. Dadurch eignen sich diese Maschinen auch für schwere Werkstücke und für Bohrungen mit größeren Durchmessern. Größere Ständerbohrmaschinen verfügen über einen fest am Maschinenfuß angebrachten Spanntisch. Durch diese Konstruktion ist der Hauptspindelkasten in der Höhe verschiebbar. Die entsprechenden Spindeldrehzahlen, die in etwa denen der Säulenbohrmaschine gleichen, werden z. B. durch Schaltgetriebe oder durch stufenlos einstellbare Antriebe erzeugt.
Stufenloser elektronisch geregelter Antrieb.
Genormter Werkzeugkegel nach DIN 69871 zum Spannen von Werkzeugen in der Hauptspindel. Dieser Kegel ist hauptsächlich bei Fräsmaschinen vertreten.
Ein Steuernocken ist ein mechanisches Element zur Betätigung eines Stößels. Der Nocken ist kurvenartig ausgebildet und kann auf einer Welle, Walze, Scheibe oder Leiste sitzen, über deren Drehung der Nocken angetrieben wird.
Eine Steuerung hat zum Zweck, den Arbeitsablauf an einer Maschine zu beeinflussen. Die Steuerung erhält vom Bediener gewisse Eingangsgrößen (z. B. Hauptschalter ein) und stellt die entsprechenden Ausgangsgrößen (z. B. Beleuchtung ein).
Ein Stromregelventil oder Mengenregelventil ist im Gegensatz zum Drosselventil mit einer Druckkompensation ausgerüstet. Dadurch bleibt der eingestellte Volumenstrom auch bei Veränderung des am Ventil vorhandenen Druckgefälles unverändert.
Der Vorschub kann stufenlos im Bereich von 0 - 300 mm/min an der Maschine eingestellt werden. Lieferbar für Maschinen ab der P 30 ST-Serie.
Die stufenlose Drehmomentbegrenzung ist eine Sicherheitseinrichtung bei Gewindeschneidmaschinen und schützt das Werkzeug vor dem Bruch, sollte das Drehmoment zu hoch werden.
Wechselstrommaschinen mit stufenlosem Antrieb.
T-förmige Nuten im Bohr- oder Kreuztisch, in denen Schraubstöcke und andere Spannmittel befestigt werden können.
Tischbohrmaschine
Tischbohrmaschine ohne Zwischentisch mit Zahnstange.
Eine Tellerfeder ist eine kegelige Ringschale, die ihre Federwirkung in Achsrichtung besitzt. Die Belastung wird normalerweise über den oberen Innen- und den unteren Außenrand eingeleitet.
Schutzeinrichtung die beispielsweise einen Motor vor Überhitzung schützt.
Moderne Tiefbohrmaschinen werden heute nicht mehr nur zur Herstellung langer Bohrungen eingesetzt, sondern vielfach auch für kürzere Bohrungen mit höherer Genauigkeit, d. h. zum Präzisbohren. Für tiefe Bohrungen sind besondere Einrichtungen für eine kontinuierliche Kühlmittelzufuhr und für stetige Spanabfuhr notwendig. Der Aufbau dieser Maschine ist dem der Drehmaschine ähnlich. Tiefbohrmaschinen werden als Kurzbett- und Langbettmaschinen ausgeführt und in vertikaler und horizontaler Bauweise angeboten. Die Einsatzmöglichkeit der vertikalen Ausführung ist durch die verfügbare Höhe begrenzt. Des Weiteren werden sie als Ein- oder Mehrspindelmaschinen ausgeführt.
Einrichtung zum Tieflochbohren. Unter Tieflochbohren versteht man im Metallbereich das Bohren von Löchern mit einer Tiefe > 10 x D.
Tischbohrmaschinen sind einspindelige Senkrechtbohrmaschinen, die auf Arbeitstischen fest montiert werden. Sie sind für kleinere Bohrungen und Werkstücke geeignet und haben mittlere bis hohe Drehzahlen. Die Änderung der Drehzahl ist stufenlos oder durch Umlegen eines Keilriemens möglich. Je nach Ausführungsart besteht die Möglichkeit, zusätzlich einen Bohrtisch an der Säule zu befestigen. Die Vorschubbewegung erfolgt überwiegend manuell über einen Hebel.
Doppelschleifmaschinen
Kombinierte Bandschleif-/Schleifmaschinen
Tellerschleifmaschine
Unterspannungsauslöser sind elektromagnetische oder elektronische Baugruppen, die auf das Unterschreiten einer minimalen Versorgungsspannung reagieren. Sie werden eingesetzt, um elektrische Geräte, Maschinen und Anlagen bei zu niedriger Spannung abzuschalten und ihr selbstständiges Wiederanlaufen nach einem Spannungsausfall zu verhindern. Unterspannungsauslöser können zum Beispiel in Motorschutzschalter integriert sein oder an Hauptschalter und Leitungsschutzschalter angebaut werden.
Das Volt ist die abgeleitete SI-Einheit der elektrischen Spannung mit dem Einheitenzeichen V. Das Volt ist nach dem italienischen Physiker Alessandro Volta benannt.
Ein Vorgelege ist ein Zusatzgetriebe bei Fahrzeugen und Werkzeugmaschinen. Mit dem Vorgelege ist es z. B. möglich, die Umdrehungszahl der angetriebenen Welle zu verringern, sodass das zur Verfügung stehende Drehmoment erhöht wird.
Als Vorschub wird in der Technik eine Maschinenbewegung verstanden.
Die Vorschubübertragung kann unterschieden werden in fest einstellbare Vorschubstufen (siehe 3-stufiger mechanischer Bohrvorschub) oder einstellbaren stufenlosen Vorschub (siehe stufenlos programmierbarer Vorschub).
Die Vorschubbewegung bewirkt, dass das Werkzeug kontinuierlich in das Werkstück bzw. am Werkstück entlangeführt wird und so ein stetiger Materialabtrag stattfindet; gäbe es keine Vorschubbewegung, würde sich das Werkzeug an der Position freischneiden und dann leerlaufen.
Die Vorschubeinrichtung steuert den automatischen Vorschub.
Je nach Maschine kann der Vorschub entweder manuell von Hand oder automatisch erfolgen.
Bohrmaschinen können zusätzlich zur Z-Achse eine zweite horizontale Achse besitzen. Diese wird dann meist als W-Achse bezeichnet.
Halterung, mit der die Schleifmaschinen der Serien TS150 & TS200 an der Wand befestigt werden können.
Tauchgefäß mit Wasser gefüllt, zum Abkühlen von Material. Zubehörteil für Schleifmaschinenständer.
Wechselstrom bezeichnet elektrischen Strom, der seine Richtung (Polung) in regelmäßiger Wiederholung ändert und bei dem sich positive und negative Augenblickswerte so ergänzen, dass der Strom im zeitlichen Mittel null ist.
Wegmesssysteme sind Systeme zur Aufnahme der durchlaufenen Strecke.
Als Werkstück bezeichnet man ein einzelnes abgegrenztes Teil weitgehend festen Materials, das in irgendeiner Form bearbeitet wird. Die Bearbeitungsmethode selbst spielt keine Rolle. Der Begriff Werkstück hat sich im Handwerk und in der Industrie durchgesetzt.
Angetriebene Spindel zum Antreiben von Werkzeugen.
Die Werkzeugstützlünette, auch als Setzstock bezeichnet, ist eine Vorrichtung zum Abstützen langer Werkstücke beim Drehen (siehe Lünette).
Der Werkzeugwechsler an einem Bearbeitungszentrum ist eine mechanische Einrichtung zum automatischen Einwechseln von Werkzeugen oder prozessbedingten Hilfsmitteln wie Messtastern, Greifern oder Messdornen. Mit Hilfe des Werkzeugwechslers werden Werkzeuge aus dem Werkzeug-Magazin in die Bearbeitungsspindel und umgekehrt gewechselt. Der Wechselvorgang erfolgt mit Einfach- oder Doppelgreifern oder direkt aus dem Magazin in die Spindel (Pick-Up-Wechsler).
Achsen im Koordinatensystem, in der spanenden Bearbeitung steht meist die X-Achse für links/rechts, die Y-Achse für vorne/hinten und die Z-Achse für oben/unten.
Zahnkupplungen sind (weitgehend) drehstarre und formschlüssige Kupplungen. Sie übertragen das Drehmoment über ineinander gefügte Außen- und Innenverzahnungen.
Ein Zahnrad hat an seinem Umfang Zähne und Zahnlücken. Diese greifen in ein weiteres Bauteil (Rad oder Stange) mit dazu passenden Zähnen ein und übertragen die An- oder Abtriebskraft formschlüssig, das heißt ohne Schlupf. Der Eingriffspunkt soll abrollen, damit wenig Reibung und Verschleiß entsteht (Verzahnungsgesetz).
Ein Zahnriemen ist ein Treibriemen mit Zahnung. Zu einem Zahnriemengetriebe gehören zwei oder mehr gezahnte Riemenscheiben und der Zahnriemen selbst. Falls nötig wird der Zahnriemen noch von Spannrollen unterstützt bzw. gespannt. Durch unterschiedlich große Durchmesser der Riemenscheiben kann die gewünschte Übersetzung erzielt werden.
Ein Zylinderrollenlager kann große radiale Kräfte aufnehmen, dafür axiale Kräfte nur im geringen Maße. Die Wälzkörper besitzen zylindrische Form, daher der Name.
